Lied zur Jahreslosung 2026
Gott macht alles neu
Gedanken zur Jahreslosung 2026 (Offenbarung 21,5)
Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!
Wann? Nach unserm Tod? Ja!
Diese Aussage aus der Offenbarung - dem letzten Kapitel der Bibel - beschreibt, was uns erwartet, wenn wir in Gottes neue Welt aufgenommen werden. Von einem neuen Himmel und einer neuen Erde wird berichtet, ohne Angst, Hass, ohne Leid, ohne Krankheit, ohne Tränen - mit einem ganz neuen Dasein... Etwas unbeschreiblich Schönes liegt vor uns, wenn wir dem glauben und vertrauen: eine Welt, die wir mit unseren jetzigen Sinnen gar nicht erfassen könnten. Jetzt sehn wir unsere Welt nur wie durch einen Spiegel. Die Bibel sagt uns aber, was sich hinter dem Spiegel verbirgt: Wir werden Gott von Angesicht zu Angesicht sehen und alles wird von unfassbarem, wärmenden Licht und großer Freude geprägt sein. Welch eine wunderbare Aussicht!
Wer nun denkt, dass das nur ein Vertrösten auf das Jenseits ist, muss die Bibel im Kontext verstehen (lesen). Dieses Licht kann schon in unsere Zeit leuchten, denn Jesus sagt „Das Reich Gottes ist mitten unter euch“. Er will uns trösten, heilen, Frieden schenken und Kraft geben zum Durchhalten in schwierigen Situationen. Das heißt: mit seiner Hilfe können wir böse Mächte überdauern und Lebensprüfungen bestehen. Manchmal leiden wir, weil wir von schlimmen Dingen betroffen sind oder etwas falsch gemacht haben oder gerade weil wir etwas richtig gemacht haben.
Die spanische Mystikerin Theresa von Avila (16. Jh.) hat einmal gesagt: „Wenn ich schon früher herausgefunden hätte, dass Gott in meinem Inneren wohnt, hätte ich IHN nicht hängen lassen...“
Wenn wir diesem Schatz, der in uns liegt, begegnen, ihn ausgraben und sichtbar machen, werden wir bereits hier etwas von dieser unbeschreiblich schönen neuen Welt spüren, die schon jetzt wärmend in unsere Zeit leuchtet.
Lasst uns gute Gedanken aufgrund von biblischen Wahrheiten suchen, gedanklich wiederholen und laut aussprechen. Oder mit Worten der Bibel gesagt: „Lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln.“ (Römer 12,2)
Gemeint ist eine positive Lebenshaltung, die von Hoffnung geprägt ist. Wir können uns für Gedanken, Worte und Taten entscheiden, die für uns und andere hilfreich, heilsam und lebensspendend sind. Hoffnungsvoll zu sein heißt, voller Erwartung sein, jeden Moment etwas Gutes zu erleben und nicht irgendwann. Dass wir dem, was in uns gelegt ist und dem, was Gott tun will, wirklich etwas zutrauen.
Gegenspieler von Hoffnung sind Zweifel und unbeantwortete Fragen: „Ich weiß nicht, warum dieses und jenes nicht geschieht, warum sich mein Partner nicht ändert, warum ich keine Heilung erfahre, warum ich so viel ertragen muss, warum andere das bekommen, was mir eigentlich zustehen würde, warum Gott mich nicht hört?“ Gott will, dass wir IHM vertrauen und unsere Gedanken auf IHN richten. In Römer 15,3 heißt es: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum besten dienen.“
Gute Gedanken fangen mit einfachen Dingen an. Eine dankbare Haltung hilft: Wenn das Auto liegen bleibt und wir 1 km zur nächsten Notrufsäule laufen müssen, sollten wir daran denken, dass jeder Rollstuhlfahrer glücklich wäre, diesen Kilometer laufen zu können. Wenn wir Frust auf Arbeit haben, sollten wir daran denken, dass so mancher Arbeitsloser sofort mit uns tauschen würde. Wenn wir Ärger in der Familie haben, sollten wir daran denken, dass manche froh wären, wenn sie überhaupt eine Familie hätten.
Gedanken erneuern heißt auch, sich von manchen Gedanken und alten Glaubenssätzen zu trennen - wie: Ich bin zu klein, kann nichts bewirken. Ich bin zu schwach oder zu alt. Ich muss mir und allen Leuten gerecht werden usw. Ich verpasse dabei, was Gott eigentlich mit mir vor hat. Die Bibel sagt es in 2. Kor. 10,5 mit den Worten: „Zerstören wir Gedankengebäude und jedes Bollwerk, das sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, wir nehmen jeden solcher Gedanken gefangen und unterstellen sie Christus.“
„Siehe ich mache alles neu!“ - Gott verspricht uns in Psalm 103,5 sogar, unsere Jugend wieder herzustellen: „Der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.“ Mose wurde ein Leiter und Anführer eines ganzen Volkes, nachdem er 40 Jahre lang Hirte gewesen war. Abraham zog in hohem Alter los ins völlig Ungewisse. Er erlebte große Abenteuer mit Gott und entdeckte ein völlig neues Leben. Paulus hasste Jesus, bis Gott ihn erneuerte und zu einem der größten Apostel aller Zeiten machte.
Der größte Neuanfang ist, wenn wir Jesus als Retter persönlich annehmen.
Es ist erstaunlich wie Gott auch heute Wunder tut und wirkt, wie er uns ein völlig neues Leben schenkt. Es gibt es unzählige Menschen, die diese Erneuerung erlebt haben. Besonders eindrücklich, berührend und mutmachend berichtet die Bibel-TV-Sendung „Mensch Gott“ darüber, die man auch auf YouTube findet und ansehen kann.
Wir müssen uns entscheiden so zu denken, wie die Bibel es uns zeigt – nicht, wie wir uns gerade fühlen. Das Leben läuft viel besser, wenn wir es mit der Einstellung leben:
Gott verändert mich vollständig von innen nach außen. Das können wir bereits im Jetzt und Hier in ganz kleinen, aber auch in ganz großen Dingen erleben.
„Siehe ich mache alles neu“ - egal, was bisher war, ER schenkt uns einen Neuanfang und es liegen noch großartige Dinge auf dem Weg vor uns - hin in Gottes neue Welt.
Eure Carmen & Friedemann Wutzler
© WUTZLER VERLAG | www.wutzler-verlag.de
Offenbarung 21
Der neue Himmel und die neue Erde
1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen und auch das Meer ist nicht mehr.
2 Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen. Sie war festlich geschmückt wie eine Braut für ihren Bräutigam.
3 Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen und sie werden sein Volk sein; und ER, Gott, wird bei ihnen sein.
4 Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, kein Schreien und kein Schmerz wird mehr sein. Denn das, was zur ersten Schöpfung gehörte, ist vergangen.
5 Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu!
Er sagte: Schreib es auf, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
6 Und er sprach weiter zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
7 Alle, die durchhalten und den Sieg erringen, werden dies als Anteil von mir erhalten: Ich werde ihr Gott sein und sie werden meine Söhne und Töchter sein.
8 Aber auf die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, Zauberer, Götzenanbeter und alle, die sich nicht an die Wahrheit hielten, wartet das Meer, das mit Feuer und Schwefel brennt. Das ist der zweite, der endgültige Tod.
9 Und mir erschien einer der sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, gefüllt mit den letzten sieben Plagen. Er sprach zu mir: Komm, ich will dir die Braut zeigen, die Braut des Lammes.
10 Er führte mich im Geist auf einen großen hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem wie sie einst aus dem Himmel kommen wird von Gott:
11 Sie ist die Herrlichkeit Gottes; ihr Leuchten gleicht dem aller edelsten Edelstein, einem Jaspis, klar wie Kristall.
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