With charity | Song zur Jahreslosung 2024

wutzler-verlag · With Charity - Hörprobe

Gedanken zur Jahreslosung 2024 mit Bildbetrachtung

With charity

Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe. 1. Korinther 16,14

Alles, was wir denken, wünschen, reden und tun, sollte auf dem Fundament der Liebe stehn. Es ist eine Kraft, die alles andere in unserem Leben beeinflusst. Der Bibelvers „Besser ein Gericht Kraut mit Liebe, als ein gemästeter Ochse mit Hass.“ in Sprüche 15,17 bringt es auf den Punkt. Alles ist der Liebe untergeordnet. Wenn sie fehlt, kann das katastrophale Auswirkungen haben.
Auf unserem Titelbild sehen wir Hände, die sich berühren und einen Kreis bilden. Welchen Wert allein eine liebevolle Berührung hat, wissen wir seit den letzten Jahren noch viel mehr als je zuvor. Dann schließt sich der Kreis. Wenn wir mit vertrauten Menschen zusammen stehn, sprechen wir auch von einem Freundeskreis, Familienkreis bis hin zu den Gemeindekreisen. Jede Hand formt und fügt sich so ein, dass Segen weiter fließen kann. Jede Hand gibt das weiter, was sie empfangen hat und füllt ihren Platz aus. Keiner kann mehr sagen, wer zuerst angefangen hat. So wird es eine runde Sache. Wahre Liebe, die von Gott kommt, hat keinen Anfang und kein Ende. Alles kreist sich um Gottes bedingungslose Liebe. Gott hat uns schon immer geliebt. Er stellt keine Bedingungen und sagt nicht, erst wenn du das oder jenes tust, dann bist du geliebt. Genau so ist seine Liebe: endlos, ewig, sie hört niemals auf. In Psalm 18,20 schreibt David: „Er hatte an mir Gefallen“. David war nicht vollkommen, aber er wusste, dass Gott sich über ihn freute. Gott hat auch an dir Gefallen. Er lächelt dir zu und liebt dich sehr. Gott sagt Ja zu dir! Lasst uns diese Wahrheit verinnerlichen. Wir wünschen uns allen, dass wir immer wieder von dieser göttlichen Liebe inspiriert werden in allem, was unser Leben ausmacht. Gott hat alles für uns getan und beschenkt uns reich, wenn wir uns ihm entgegenstrecken und diese Liebe annehmen. So wie wir die Luft zum Atmen brauchen, so brauchen wir Gottes Liebe. Niemand überlebt, wenn er nur einatmet. Das Ausatmen gehört gleichermaßen dazu. Liebe wächst, wenn wir sie leben und weitergeben. Sie wird uns verändern und wir werden ein segensreiches Leben haben. Dazu gehört, dass die Liebe wichtiger ist, als wir selbst. Natürlich sollten wir uns selbst lieben, so wie Gott uns liebt, auf uns achten und Frieden in uns haben. Aber nicht auf Kosten anderer. Auch Hingabe ist eine Form der Liebe. Charity ist die Nächstenliebe, Agape die dienende Liebe. Es bedeutet, die eigene Bequemlichkeit zu opfern, um das zu tun, was vor Gott richtig ist.
Man kann anderen diese bedingungslose Liebe zeigen, indem man Geduld mit ihnen hat, verständnisvoll ist, ihnen Mut macht oder den Mund hält, wenn man etwas sagen könnte. Das heißt, dass man sich selbst nicht immer so wichtig nimmt, nicht auf sein Recht pocht, sondern auch eigenes aufgibt, sich zurücknimmt, zurücksteckt, um Liebe zu leben und anderen Gutes zu tun. Jeder Mensch ist anders und braucht eine andere Art zu der Zuwendung. Wenn wir damit anfangen, kommt das, was wir geben, vielfach zurück und wir können viel glücklicher werden, als wenn wir uns nur auf unsere eigenen Wünsche konzentriert hätten. Besonderer Segen liegt darauf, die zu beschenken, die uns nichts zurückgeben können.
Liebe ist befreiend. Sie vermittelt ein Gefühl der Zugehörigkeit und der Freiheit. Liebe will andere nicht kontrollieren oder manipulieren. Sie sucht auch nicht die eigene Erfüllung im Leben anderer. Jesus hat gesagt, dass er gekommen ist, um Freiheit zu verkünden. Als Christen sollten wir das Gleiche tun: Wir sollten Menschen darin unterstützen, den Willen Gottes für ihr Leben zu entdecken. Das ist Gewinn. Für alle.

Eure Carmen & Friedemann Wutzler
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Friedensgebet

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Franz von Assisi

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